Alles oder nichts

Alles oder nichts

Nun war es so weit… Heute ist der Tag gekommen. Zwei Wochen Training sind vergangen und in den letzten Tagen wurde der Stoff so oft wiederholt, sodass ich mich gut vorbereitet gefühlt habe. Natürlich habe ich den Tag nicht normal gestartet, denn ich wollte auf jeden Fall pünktlich sein, daher bin ich etwas früher aufgestanden um wirklich keine Probleme morgens zu haben und vor allem wollte ich keinen Stress schon am frühen morgen haben. Ich bin total gelassen am „Trainingsort“ angekommen, als sich nach und nach die Leute getroffen haben, die mit mir den Test absolvieren mussten, ist die Nervosität um einiges gestiegen. Ich dachte nur… Ich möchte hier in Lissabon bleiben und das entscheidet sich heute durch diesen Test! Lissabon ist so eine schöne Stadt und alleine in den ersten zwei Wochen hat mir die Stadt gezeigt, dass ich zumindest länger ein Teil davon bleiben soll, als zwei Wochen. Somit wollte ich unbedingt diesen Test bestehen! Als es anfing stieg meine Nervosität noch Mal an, aber es hielt sich in Grenzen da ich mich wirklich gut vorbereitet gefühlt habe. Ich habe mir für jede Frage ausreichend Zeit gelassen und habe schon vorher kalkuliert wie viele Fehler ich im gesamten Test machen darf. Mir sind ein paar Fehler unterlaufen während dem Test und habe mich geärgert, da diese Fehler hätten nicht sein müssen, somit wurde es am Ende relativ knapp. Ich habe mir immer mehr Zeit gelassen die Fragen durch zu lesen, da ich sonst den Test nicht bestanden hätte. Als ich dann während dem Test noch Mal überprüft habe, ob ich denn noch im Rahmen liege bei der 3. Letzten Frage, habe ich dann bemerkt das ich nur noch 2 Fragen richtig beantworten muss um den Test zu bestehen, somit waren die Chancen groß und ich konzentrierte mich noch extremer. Alles im allem war das Endergebnis dann… BESTANDEN!!! Ich war so glücklich danach, denn der zweite Teil des Tests war für mich selbstverständlich und ich bin bedenkenlos rein gegangen um diesen zu absolvieren. Ich war so froh das alles hinter mir zu lassen und den Vertrag unterschreiben zu können, denn ich wollte diese neue Herausforderung nun starten und meine Chancen nutzen!
Als wir mit allem fertig waren und jeder, wirklich jeder, seinen Vertrag unter Dach und Fach hatte, wollte ich noch mit ein paar Leuten aus meiner Trainingsgruppe was trinken gehen um dies zu feiern. Natürlich haben wir das auch ausgiebig gemacht und sind noch Mal nachmittags an den Hafen gefahren und sind ein paar Bierchen trinken gegangen. Das hat sich so gut angefühlt, vor allem weil man das in Lissabon bei strahlender Sonne machen konnte
In diesem Moment habe ich nur gedacht… Du hast genau das richtige gemacht und du kannst das was du gerade tust demnächst immer machen, egal wann!
Ich war einfach extrem glücklich in diesem Moment und genauso ging es auch den anderen Leuten mit denen ich zusammen war. Jeder genoss die Atmosphäre und das Leben in Lissabon und niemand hat seine Entscheidung bereut.
Dadurch das leider am nächsten Tag auch schon der erste offizielle Arbeitstag war und alle fit sein wollten, ging der Abend leider relativ schnell vorbei und wir sind alle rechtzeitig nach Hause um wirklich pünktlich zum ersten Arbeitstag zu erscheinen. Aber das Gefühl, an dem Abend nach Hause zu gehen mit diesem Vertrag, war einfach unbeschreiblich! Es begann ein neuer Lebensabschnitt und das 2127 km von zu Hause entfernt!

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