Atze Brauner: Trotz Kälte dabei

Der fast 100-Jährige feierte bei der ARD Blue Hour Degeto

<Berlin> (cat). Zahlreiche Promis folgten der Einladung zur „Blue Hour“-Party der ARD in Berlin und nahmen dabei manche Unbequemlichkeit in Kauf. Das beliebte „Get-together“ – in diesem Jahr von „GRAZIA“ als Partner begleitet – fand im Museum für Kommunikation statt. „Ich musste 20 Minuten draußen in der Kälte warten“, beklagte sich Tatort-Star Christine Urspruch bei der „B.Z.“. Und Armin Rohde, der wohl etwas zu Übertreibungen neigt, sagte: „Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber gefühlt habe ich zweieinhalb Stunden angestanden.“ Drinnen hatten es die Gäste warm, aber auch ziemlich eng. Auf keinen Fall vom Partyrummel abhalten ließ sich Produzenten-Legende Artur Brauner. Im August wird „Atze“ zwar100 Jahre alt, doch Kürzertreten gibt es für ihn nicht: „Ich werde auf der Berlinale bestimmt zehn Partys besuchen.“ Der Kult-Produzent hatte vor über 70 Jahren seine Central Cinema Company (CCC) gegründet und in den Folgejahren deutschsprachige Filmstars wie Romy Schneider, Maria Schell, Curd Jürgens, Sonja Ziemann, Heinz Rühmann, O.W. Fischer, Peter Alexander und Caterina Valente in seinen Filmen verewigt. Nach dem Tod seiner Ehefrau Maria, die 90-jährig im letzten Jahr verstarb, steht Tochter Alice Brauner ihrem Vater zur Seite. Die Berlinale sei für sie nicht nur zum Feiern da, erklärte die 52-Jährige der „B.Z.“ „Bei mir sind es pro Tag zehn Termine!“ Auch heute noch entstehen in den Haselhorster Filmstudios Fremd- und Eigenproduktionen. „Wir sind die älteste, noch aktiv produzierende Filmfirma Deutschlands, die unabhängig ist“, so Alice in einem älteren Interview. Sie führt als Produzentin das Lebenswerk ihres Vaters fort und plant mehrere große Filmprojekte sowie eine Netflix-Serie.

 

 

BU: Alice und Atze Brauner bei der Blue Hour Degeto.
Foto: highgloss.de

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