Babybrei – Marke: selbst gekocht – KITAnGO

Ab dem 4. – 5 . Lebensmonat eines Babys reicht das Stillen oft nicht mehr aus. Dann ist es an der Zeit, Babybrei zuzufüttern. Wer jedoch auf die Zutatenliste der im Supermarktregal stehenden Gläschen guckt, kommt aus dem lesen nicht mehr raus. Denn nicht selten sind dort viel mehr Zutaten beigemengt, als überhaupt notwendig. Doch diese Situation kann man leicht umgehen: den Babybrei am besten selber kochen!

 

Es gibt jedoch ein paar Punkte zu beachten:

+ „HA“-Milch benutzen: das stark aufgespaltene Eiweiß vermindert das Risiko einer Allergie
+ Vollmilch mit 3,5% Fett verwenden: Säuglinge benötigen die Energie aus dem Fett
keine Vorzugs- oder Rohmilch: diese können krankmachende Keime enthalten

 

+ das richtige Wasser: bei einer guten Wasserqualität reicht abgekochtes Leitungswasser aus
Vorsicht bei „Bleileitungen“: hier sollte man auf Mineralwasser mit dem Zusatz „für Säuglingsernährung geeignet“ zurückgreifen

 

+ langsam gewöhnen: das Baby nicht mit zu vielen Lebensmitteln auf einmal konfrontieren, sondern nach und neue Sorten einführen (ca. 1 Mal die Woche)
nur 1 Mal aufwärmen: bei wiederholtem Erhitzen können sich Bakterien sehr schnell vermehren, dies kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen

 

+ Fleisch beimengen: als Haupt-Eisenlieferant darf Fleisch nicht fehlen, da sonst die Eisenspeicher des Babys nicht aufgefüllt werden
auf Honig und Gewürze verzichten: diese Lebensmittel können vermehrt Bakterien enthalten und (starke) Allergien auslösen

 

Außerdem:

Babybrei selbst zu kochen ist keine große Kunst. Lebensmittel wie Fleisch, Nudeln, Reis, Obst oder Gemüse werden mit etwas Wasser weich gedünstet und anschließend mit einem Pürierstab püriert. Bei eingefrorenen Vorrats-Portionen darauf achten, dass diese bis zum Kochen erhitzt werden, um eventuelle Keime abzutöten.

Beim Kochen auf das Verhältnis 20:50:100 achten. Das bedeutet: 20g Fleisch, 50g Kartoffeln, Reis oder Nudeln, 100g Gemüse. Am Besten 2 Teelöffel Rapsöl hinzugeben. Dieses enthält wichtige Omega-3 Fettsäuren, die für die Gehirnentwicklung des Babys wichtig sind.

Außerdem sollten die verwendeten Lebensmittel sehr frisch sein und bei der Zubereitung nur kurz gekocht werden, damit möglichst wenige Nährstoffe verloren gehen. Wichtig ist außerdem, das Obst und Gemüse vor der Zubereitung gut zu waschen. Das Kochgeschirr so wie Besteck sollten ebenfalls gründlich gereinigt werden.

 

buchtipp-kitango

 

Weitere Interessante Artikel zum Thema „Ernährung und Rezepte„:

Ernährung

Rezepte

 

 

Foto: Flickr, Daniel Lee https://www.flickr.com/photos/dlee13/ , CC BY-ND 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/

Leave a Comment