Ben Kingsley: Zahlreiche neue Filme am Start

Der Schauspieler kann sich vor Rollenangeboten kaum retten

<New York> (cat). Kein Zweifel: Ben Kingsley („Gandhi“) ist einer der wandelbarsten Schauspieler unserer Zeit! Nun wird der Oscar-Preisträger in „Operation Finale“ als Nazi-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann zu sehen sein. Dieser hatte den Transport von Juden aus allen Ländern in Europa zu den Konzentrationslagern organisiert. Nach dem Krieg floh Eichmann nach Österreich und setzte sich dann nach Argentinien ab. 1960 wurde sein Aufenthaltsort aufgedeckt. Er wurde schließlich nach Israel überführt und dort im Jahr 1962 hingerichtet. Kingsleys Gegenspieler ist Oscar Isaac (38, „Star Wars: Das Erwachen der Macht“). Er verkörpert einen Agenten des israelischen Geheimdienstes, dessen Schwester und deren Kinder von den Nazis getötet worden waren. Seine Aufgabe ist es, Eichmann aufzuspüren, um ihn vor das Kriegsgericht in Nürnberg zu stellen. Das Nazi-Drama ist allerdings nicht das einzige Projekt, das auf Kingsley wartet. Für den 73-Jährigen steht eine ganze Reihe neuer Filmen an: „Wake“, „Red Sea Diving Resort“, „Mary“, „Backstabbing for Beginners“, „Nomis“, „Intrigo: Death of an Author“, sowie „A Doll’s House“. In „Mary“ wird er noch einmal eine historische Figur verkörpern, und zwar den römischen König Herodes. Da bleibt nicht viel Zeit für Bens schöne Ehefrau Daniela Lavender (42). Was kaum jemand weiß: Ben Kingsley hätte auch ein erfolgreicher Musiker werden können. Mitte der 60er-Jahre stand er in dem Stück „A Smashing Day“ auf der Bühne. Danach kamen John Lennon und Ringo Starr zu ihm und legten ihm nahe, Sänger zu werden.

 

 

BU: Ben Kingsley mit seiner Ehefrau Daniela Lavender.
Foto: highgloss.de

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