Rezeptidee für die Jagdsaison: Wildschweinpfeffer mit Knödeln und Rotkraut

(djd-p/el). Rehkeule mit Pfifferling-Rahmsoße, Hirschmedaillons in Madeira-Wacholder-Soße oder Wildschweinsugo auf Bandnudeln: Wildgerichte sind wegen ihres besonderen Aromas beliebt und können sehr vielseitig sein. Das zarte Muskelfleisch ist in der Regel fettarm, es enthält viel Eiweiß, zahlreiche B-Vitamine und Mineralstoffe. Zur Jagdhauptsaison im Herbst kann man frisches Wildfleisch bei spezialisierten Fleisch- und Wildhändlern oder direkt beim Jäger kaufen – tiefgefroren ist es das ganze Jahr über erhältlich.

 

Feinwürziger Wildschweinpfeffer

Das beliebteste Wildbret kommt vom Reh, als Delikatesse gilt aber auch das aromatische Wildschweinfleisch. Ein leckeres Rezept zur Zubereitung, das sich wie auch weitere Wildgerichte unter www.amc.info findet, ist zum Beispiel Wildschweinpfeffer. Die Zutaten für vier Personen: ein Kilogramm Wildschweingulasch, eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, 100 Gramm Knollensellerie, eine Möhre, 100 Gramm Lauch, zwei Gewürznelken, 2 Lorbeerblätter, drei Wacholderbeeren, zwei Pimentkörner, ein Teelöffel Pfefferkörner, 250 Milliliter Rotwein, 100 Milliliter dunkler Balsamessig, Salz, Pfeffer, ein bis zwei Esslöffel Hagebutten- oder Pflaumenkonfitüre, 50 Milliliter Sahne, nach Belieben Speisestärke.

 

Einfache Zubereitung

Zwiebel, Knoblauch, Knollensellerie und Möhre schälen und klein würfeln. Lauch putzen und in Ringe schneiden. Die Gewürznelken in die Lorbeerblätter spicken, Wacholderbeeren, Pimentkörner und Pfeffer fein zerstoßen. Anschließend Gemüse, Fleisch, Gewürze, Wein und Essig miteinander mischen und drei Tage marinieren. Danach die Marinade vom Wildschweinpfeffer abtropfen lassen. Einen Topf mit breiter Anbratfläche wie den „Eurasia“ von AMC auf höchster Stufe bis zum Bratfenster aufheizen und Fleisch und Gemüse auf niedriger Stufe portionsweise kräftig anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Marinade zugeben. Den Hochraumdeckel auflegen und auf höchster Stufe bis zum Gemüsefenster aufheizen. Auf niedriger Stufe etwa 75 Minuten garen. Ein Temperaturmesser im Topfinnern sowie die passende Temperaturanzeige am Deckel kontrollieren die Temperatur und sorgen dafür, dass nichts anbrennt und alles bei optimaler Hitze zubereitet wird. Anschließend die gespickten Lorbeerblätter entfernen und die Konfitüre und Sahne zum Wildschweinpfeffer geben. Die Soße nach Belieben binden und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passen Kartoffel- oder Semmelknödel und Rotkraut.

 

 

BU: Delikatesse: Wildschweinpfeffer mit Knödeln und Rotkraut.
Foto: djd/AMC Alfa Metalcraft Corporation/Dalmatin.o – Fotolia