Der optimale Beißring für das Baby – KITAnGO

Wenn Babys Speichelfluss stark zunimmt, die Backen rot sind und die Faust oder sämtliche andere Gegenstände in den Mund genommen werden, dann beginnt die Phase des Zahnens. Dann sind Säuglinge oft quängelig und nur sehr schwer zufrieden zu stellen. Doch wie kann man dem kleinen Nachwuchs das Zahnen erleichtern?

 

Abhilfe können Beißringe schaffen. Diese lindern den Schmerz und begünstigen die Entwicklung von Zähnen und Kiefer. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Varianten, Größen, Farben und Formen. Doch worauf kommt es bei Kauf an?

 

7 Tipps für den Kauf eines Beißrings:

  • unterschiedliche Kauzonen: Beißring sollte über Materialien und Strukturen mit verschiedenen Härtegraden (von weich bis fest) verfügen.
  • vielfältige Oberfläche: Für ausreichend Abwechslung sollten Noppen, Ringe, Rillen und Rasseln vorhanden sein.
  • ausreichend Kühlung: Mit Wasser oder Gel gefüllte Beißringe verschaffen besonders viel Linderung, da sie im Kühlschrank herunter gekühlt werden. (Kälte verringert die Durchblutung, dadurch nehmen Schwellungen ab.)
  • bruchfestes Material: Die Kleinteile sollten bruch- und speichelfest sein, da sie andernfalls abfallen oder absplittern könnten (Erstickungsgefahr, Verletzungsrisiko).
  • unbedenkliche Stoffe: Beißringe sollten frei von PVC und Weichmachern sein. Außerdem sollten keine scharfen Kanten oder spitze Gegenstände vorhanden sein.
  • einfache Reinigung: Regelmäßige Reinigung ist aufgrund von Keimen besonders wichtig. Daher sollte auf Verträglichkeit von Hygienespray (Desinfektionsmitteln) und Geschirrspüler geachtet werden.
  • geprüfte Qualität: Prüfsiegel (z.B. TÜV, GS) oder getestete Produkte (z.B. Stiftung Waren-Test, Stiftung Öko-Test) bieten Aufschluss über die Qualität des Beißrings.

 

Hier ein Produkt, das sich in der Praxis sehr gut bewährt hat: 
   

 

Neben einem Beißring helfen auch milde Massagen mit leichtem Druck auf das Zahnfleisch – davor sollten jedoch die Hände gründlich gewaschen werden, da Babys Zahnfleisch besonders anfällig für Keime und Bakterien ist. Viel Ablenkung und einige Kuscheleinheiten können ebenfalls das Gemüt besänftigen.

 

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Foto: Pixabay

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