Nur einen Moment nicht im Blick gehabt, nur eine Sekunde unvorsichtig gewesen und schon ist es passiert – ein Wehwehchen! Die Unaufmerksamkeit kann so manch eine Träne kosten. Doch was machen, wenn der Ellenbogen blutet, das Knie eine Schramme trägt oder die Mücke zugestochen hat? Bei Unfällen sollte immer eine gewisse „Grundversorgung“ in jedem Haushalt vorhanden sein.

 

15 Dinge, die in eine Kinder-Hausapotheke gehören:

  • Verbandsschere
  • elastische Binden und Kompressen
  • elastische Fixierbinde
  • sterile Wundpflaster
  • Wunddesinfektionsmittel
  • Fieberthermometer
  • Pinzette (für Splitter und Zecken)
  • Einmalhandschuhe
  • Schmerzgel
  • Antihistamin-Gel (gegen Sonnenbrand und Insektenstiche)
  • Schmerzmittel (gegen Schmerzen und Fieber)
  • Zahn-Rettungsbox
  • Wund- und Heilsalbe
  • Kalt-Warm-Kompresse (im Kühlschrank aufbewahren)
  • Leinentuch (für Kalt-Warm-Umschläge)

 

Tipp:

Das Erste-Hilfe-Set sollte im Idealfall eine Broschüre über Erste-Hilfe-Maßnahmen am Kind und ein Verzeichnis mit Notfallnummern (z.B. Giftnotrufzentrale, Kinderarzt, Klinikambulanz, etc.) enthalten.

 

Hier ein Produkt, das sich in der Praxis sehr gut bewährt hat:

   
Es empfiehlt sich, die Hausapotheke immer am selben Platz zu lagern, damit im Fall der Fälle keine lange Suchaktion notwendig ist. Ein für Kinder unzugänglicher Schrank eignet sich als ein optimaler Ort, da dieser dunkel, trocken und ausreichend kühl ist.

Bei andauernden Schmerzen oder größeren Verletzungen darf der Gang zum Arzt nicht fehlen. Dieser kann die Situation professionell beurteilen, Abhilfe schaffen und schlimmeres verhindern!

 

 

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