Der Sänger soll den Obdachlosen Gemüse vorsetzen 

<Berlin> (cat). Wie jedes Jahr lädt Frank Zander auch 2016 kurz vor Weihnachten Obdachlose und Bedürftige in Berlin zum großen Festessen ein. Zum 22. Mal findet diese Veranstaltung für rund 3.000 Gäste statt, bei der es neben dem traditionellen Gänsebraten und Live-Musik auch Geschenke in Form von warmen Kleidern, Schlafsäcken, Getränken und anderen nützlichen Dingen gibt. Eine unverfrorene Kritik an der Aktion erlaubte sich jetzt Andreas „Bär“ Läsker, der Manager der Band „Die Fantastischen Vier“ via Facebook: „Ganz toll, Herr Zander. Das bedeutet, viele hundert Gänse mussten ihr Leben lassen. Aber jetzt ist er wieder ein Held. Die Obdachlosen hätten sich auch über vegane Buletten mit dunkler Soße, Rotkohl und Kartoffelknödel gefreut. Und über einen Mandelmilch-Zimtpudding hinterher. Und kein Tier hätte sterben müssen.“ Promis wie Schlagerstar Claudia Jung reagieren mit Empörung: ,,Ich habe gerne die Obdachlosen-Veranstaltung von Frank Zander unterstützt. Ich bin selber Vegetarierin, trotzdem sollte man den bedürftigen Menschen auch einmal im Jahr den weihnachtlichen Festbraten gönnen.“ Auch Schauspielerin Barbara Schöne kann die Aufregung nicht verstehen und rät Herrn Läsker den Obdachlosen ihren Braten zu gönnen. „Die Nerven muss man erstmal haben, vom Sofa aus Frank Zander anzupissen, weil der seit 25 Jahren auf eigene Kosten Hunderten Obdachlosen Weihnachtsgänse spendiert, anstatt veganen Mandel-Pudding“, empörte sich Moderator Micky Beisenherz. Frank Zander selbst konterte auf „Bild Online“: „Ich habe kein schlechtes Gewissen wegen der toten Tiere, schließlich möchte ich den Bedürftigen ein tolles Festmahl servieren.“

 

 

BU: Frank Zander appelliert an Andreas Läsker, beim Weihnachtsessen zu helfen.
Foto: highgloss.de