Harald Glööckler: Immer etwas Neues

Der Designer erstaunt durch seine Projekte

<Bad Dürkheim> (cat). Harald Glööckler zeigte schon im letzten Jahr ungewöhnliche Seiten von sich. Zunächst trainierte der Modemacher hart, verlor zehn Kilo und ließ sich nackt fotografieren. Zeitgleich schlug der schrille Paradiesvogel neue Töne an: Er wolle künftig auf „mehr Natürlichkeit“ setzen, sprich High Heels, Modeschmuck sowie Glitzer-Outfits im Schrank lassen. Ob Glööckler für den Auftrag der deutschen Bibelgesellschaft – er entwarf einen Schmuckschober für eine neue Luther-Bibel zum 500-jährigen Jubiläum – seriöser wirken wollte? Jedenfalls wurde der Designer von der evangelischen Kirchengemeinde Niederhöchstadt eingeladen: „Ich wurde als Prediger für einen ,Go Special‘ Gottesdienst gebucht. Ich predigte in einem Kino vor 700 Leuten“, so Glööckler. Das Metier scheint den Couturier zu fesseln. So bescherte der 52-Jährige seinen Saarbrückener und Frankfurter Fans im November letzten Jahres kurzerhand „Glööckliche Weihnachten“ und interpretierte an zwei Musik-Abenden mit Kathy Kelly und Jay Alexander die Weihnachtsgeschichte neu. Und mit „Harald Glööckler – Der Prinzessinnenmacher“ landete der umtriebige Star einen mildtätigen Coup bei RTL II. Am 16. Januar um 22.15 Uhr können die Zuschauer miterleben, wie die alleinerziehende 41-jährige Steffi, deren Leben durch viele Schicksalsschläge geprägt wurde – unter anderem leidet sie an einer schlimmen Krankheit – sich für einen Tag in eine Prinzessin verwandeln wird. Die Hobby-Designerin wird eine Tour durch das märchenhafte Anwesen von Harald Glööckler erleben und sich an einem Shopping-Trip in einen seiner Pop-up-Stores erfreuen. Der Höhepunkt der Reality-Doku: Ein Auftritt bei einem exklusiven Event in einer eigens für Steffi entworfenen Prinzessinnenrobe – da bleibt sicher kein Auge trocken.

 

 

BU: Mode zu designen reicht Harald Glööckler anscheinend nicht mehr aus.
Foto: highgloss.de

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