Heike Makatsch: Keine Angst vor Pubertät

Die dreifache Mutter ist derzeit mit „Das Pubertier“ im Kino zu sehen

<Berlin> (cat). Heike Makatsch brilliert derzeit als Karrierefrau und Mutter in Jan Weilers Verfilmung „Das Pubertier“ im Kino. An der Seite von Jan Josef Liefers muss sie zusehen, wie ihr Gatte eine Pause vom Job einlegt, um der 14-jährigen Tochter Carla durch die Pubertät zu helfen. Regisseur Leander Haußmann gelang mit dem Film unterhaltsames Familienkino. Der „Spiegel“ urteilte: „Schwache Männer, abwesende Mütter, tapfer ihr Teenagerleben selbst organisierende Kinder: Soziologen künftiger Generationen werden an dieser Abhandlung über deutsches Familienleben im frühen 21. Jahrhundert ihre Interpretationsfreude haben.“ Heike Makatsch ist selbst eine routinierte Mutter: Erst vor zwei Jahren bekam die 45-Jährige eine Nachzüglerin und hat zwei Töchter im Alter von 8 und 10 Jahren. In der Talkshow „Tietjen und Bommes“ im NDR verriet die Blondine über ihre eigene Pubertät: „Haschisch ist nicht mein Ding gewesen. Aber ich hatte einen Freundeskreis, der das bevorzugt hat. Die hatten alle lange Haare. Meine Eltern haben sich wahrscheinlich mal kurz Sorgen gemacht, aber großes Vertrauen in mich gesetzt und das konnten sie auch.“ Sie selber sei „der Engel in der Gruppe“ gewesen, der immer sagte: „Jungs, lasst es doch sein! Es ist nicht gut für Euch! Kommt, wir tanzen lieber ein bisschen!“ Vor der Pubertät ihrer eigenen Töchter fürchtet sich der TV-Star nicht. Wichtig sei, es wie ihre eigenen Eltern zu machen. „Die haben mit mir eine enge Kommunikation geführt und damit den Kontakt gehalten. Wenn man das beachtet, müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn man den Zugang zu seinen Kindern verlieren würde“, so Makatsch zur „B.Z.“.

 

 

BU: Heike Makatsch fühlt sich mit 45-Jahren so wohl wie nie zuvor in ihrem Leben.
Foto: highgloss.de

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