Heino: Leere unter dem Weihnachtsbaum

„Hannelore ist ein Geschenk für mich“

<München> (cat). Pünktlich zum Fest der Liebe kommt Heinos neue Weihnachtsplatte „Mit weihnachtlichen Grüßen“ raus. Weil das Christfest für den Sänger „das Fest der Familie, das Fest der Liebe, das Fest, bei dem man sich besinnlich zusammensetzt und singt“ sei, wählte er traditionelle Lieder für das Album. „Das einzige was ich rockig gemacht habe, ist `Rockin‘ Around The Christmas Tree´ mit Sarah Jane Scott. Da sagt es ja schon der Titel, das muss man etwas rockig machen. Ansonsten bin ich aber doch eher für die alten traditionellen Weihnachtslieder wie `Stille Nacht´, das ich schon als Kind zu Weihnachten gesungen habe“, erklärte der 77-Jährige der Abendzeitung. „Ich hatte mir als Kind ein Akkordeon gewünscht. Aber meine Mutter sagte mir: `Heinz Georg, das können wir uns nicht leisten´. Aber an Weihnachten stand wirklich mein rotes Akkordeon unterm Weihnachtsbaum.“ Seine Mutter habe damals das Musikinstrument mit fünf Mark monatlich abgestottert, wofür er ihr bis zu ihrem Tode dankbar gewesen sei. Das Weihnachtsfest feiert der Sänger mit seiner Familie in Kitzbühel – ohne Präsente: „Wir sind selbst unsere Geschenke. Die Hannelore ist ein Geschenk für mich und ich bin ein Geschenk für die Hannelore.“ Das Paar vereinbarte, höchstens Kleinigkeiten zu schenken. „Ich habe sowieso einen schlechten Geschmack. Die Hannelore hat schon zu mir gesagt: `Bitte schenke mir keinen Schmuck. Wenn ich Schmuck haben will, dann kaufe ich den, packe ihn ein und sage, das hast du mir geschenkt`“.

 

BU: Heino und seine Ehefrau Hannelore sind auch ohne Weihnachtsgeschenke glücklich.
Foto: highgloss.de

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