Interview: Aleksandra Mikulska – Frédéric Chopin`s «Seelenverwandte»

Liebe Aleksandra,
du spielst kommende Woche ein Konzert in der Orangerie von Darmstadt, dem Sitz der Chopin Gesellschaft der Bundesrepublik Darmstadt, deren Präsidentin du bist. Ich freue mich, dass du dir für diese Interview die Zeit genommen hast.

MZ» Interviewpartner, die ich schon länger kenne frage ich gerne danach, ob sie sich noch erinnern, wie wir uns kennen gelernt haben.
Erinnerst du dich noch an unsere erste Begegnung?

Aleksandra»» Ja, natürlich! Unsere erste Begegnung hat nach einem der Konzerte der Chopin-Gesellschaft im Kennedy Haus stattgefunden, genauer im griechischen Restaurant ein paar Strassen weiter am Tisch beim Abendessen.
Thomas» Genau genommen, war es das Essen nach dem Konzert, welches du bei der Chopin Gesellschaft in Darmstadt gegeben hattest.

MZ» Woher kommt deine musikalische Begabung? War Musik bereits Bestandteil im Leben deiner Eltern?

Aleksandra»» Ich würde sagen: die Begabung kommt von Oben! Ich bin in den spannenden Achtziger-Jahren in Warschau in Polen geboren. Mein Vater als Diplomingenieur und meine Mutter als Literaturlehrerin waren an der Kunst interessiert, haben aber selbst keine Erfahrungen in diesem Bereich gehabt. Zwar hat meine Mutter ein paar Jahre Ausbildung an der Musik-Grundschule im Fach Violine absolviert und eine tiefe Sehnsucht nach Musik gespürt, aber selbst durfte sie nie öffentlich oder beruflich musizieren. Während andere Kinder mit Puppen spielten, stöberte ich am liebsten in der Schallplattensammlung meiner Großmutter. Dort befanden sich einige tolle historische Aufnahmen der Klavierkonzerte von Tchaikovsky, Chopin oder Rachmaninoff… Das war faszinierend und hat in mir meine große Leidenschaft für Musik geweckt!

Quelle: (c) www.aleksandra-mikulska.de
Quelle: (c) www.aleksandra-mikulska.de

MZ» In welchem Alter hast du angefangen Klavier zu spielen?

Aleksandra»» Das war eine sehr abenteuerliche Geschichte!  Mit sechs Jahren wurde ich zu einer der Warschauer Musikschulen geschickt. Die Aufnahmeregeln waren sehr streng. Für ca. 300 Kinder gab es rund 20 freie Plätze. Wir mussten alle im Gang Schlange stehen, bis unser Name aufgerufen wurde. Nachdem eine Kommission Rhythmusgefühl und Musikalität beurteilt hatte, wurden unsere Hände untersucht, um festzustellen, für welches Instrument sie am geeignetsten sind. Ich hatte Glück und wurde in die Klavierklasse aufgenommen. Die nächste Hürde war dann, ein geeignetes Instrument zu finden. Das war teuer, damals sehr schwer zu finden und musste in den 10. Stock eines kommunistischen Plattenbaus mit winzigem Aufzug und schmalem Treppenhaus transportiert werden. Als meine Eltern aus finanziellen Gründen zögerten, kam mir meine Oma zur Hilfe und hat ihr Sparbuch aufgelöst, um das Klavier für mich zu finanzieren. Eigentlich sollte aus dem Erspartem ein kleiner Fiat Polska gekauft werden, dennoch, das Schicksal hat es anders entschieden….

MZ» In welchem Alter bist du nach Deutschland gekommen?

Aleksandra»» Richtig umgezogen bin ich mit 18 Jahren. Es war aber in Wirklichkeit ein längerer Prozess. Schon als Jugendliche reiste ich zum Klavierunterricht aus Warschau nach Mannheim. Als ich 14 Jahre alt war, durfte ich in Warschau an einem Meisterkurs, der vom renommierten Gastprofessor «Peter Eicher» aus Karlsruhe geleitet wurde, teilnehmen. Ich spielte ihm die a-Moll-Sonate von Mozart vor, damals eines meiner Lieblingsstücke. Ich hatte plötzlich das Gefühl, dass sich vor mir eine ganz neue Welt auftut. In Polen haben wir hinter dem eisernen Vorhang gelebt und es gab, mit Ausnahme der Sowjetunion, kaum Einflüsse von außen. Chopin war in Polen so etwas wie ein Nationalheiligtum. Alles hat sich nur um ihn gedreht. Sich als Künstler frei zu entfalten war fast unmöglich. Damals habe ich es so empfunden. Aus Protest habe ich dann die Musik von Chopin gemieden und spielte stattdessen lieber Mozart, Beethoven und Brahms. Doch bald nahm mir das Korsett, in dem ich mich musikalisch befand, die Luft zum Atmen, ich wollte hinaus in die Welt, gierig nach neuen Impulsen und Perspektiven. Ein Jahr nach dem Meisterkurs, verabschiedete ich mich von meiner Lehrerin in Warschau und pendelte für die nächsten drei Jahre gemeinsam mit meiner Mutter jeden Monat für ein paar Tage nach Deutschland, wo ich von «Peter Eicher» unterrichtet wurde. Im Jahr 2000 packte ich als motivierte frisch gebackene Abiturientin endgültig meine Koffer und zog nach Karlsruhe, um an der dortigen Musikhochschule zu studieren. Es folgen zahlreiche Wettbewerbe und Preise sowie Meisterkurse. Es sind schon 16 Jahre vergangen seitdem ich in Deutschland lebe. Dieses Land wurde zu meiner zweiten Heimat und zu meinem Zuhause.

MZ» Gibt es neben dem Klavier noch andere Instrumente, die du gelernt hast?

Aleksandra»» Hier kann ich eine wahre Anekdote erzählen! Da ich in der Grundschule ein zweites Fach besuchen musste, habe ich mir freiwillig das Schlagzeug ausgesucht. Der geheime Grund war aber meine endlose Liebe zum Klavier. Ich habe damals gedacht, dass man auf dem Schlagzeug weniger üben muss, so dass mir mehr Zeit für das Klavier bleibt! Das war natürlich ein wenig naiv, aber dank des Schlagzeugs konnte ich mein Rhythmusgefühl und die Motorik stärken, was später zum extra Vorteil wurde!

Quelle: (c) www.aleksandra-mikulska.de
Quelle: (c) www.aleksandra-mikulska.de

MZ» War für dich von Beginn an klar, dass du Berufsmusikerin werden möchtest?

Aleksandra»» Eigentlich schon mit 9 Jahren, als ich die ersten öffentlichen Auftritte hatte, spürte ich, dass das mein Weg sein könnte… Ich träumte davon, auf der Bühnen zu spielen, die Musik an die Menschen weiter zu geben und sie dadurch erneut zu erleben, zu erschaffen und die Absichten des Komponisten zu erkunden… Ich habe ganz fest daran geglaubt, dass sich diese Träume erfüllen können. Dieser Glaube hat mich immer wieder beflügelt und auch in Zeiten getragen, als ich schwere Stunden der Einsamkeit auf diesem Weg erleben musste.

MZ» Du hast bereits als Gymnasiastin bei «Peter Eicher in Mannheim den Unterricht erhalten und später bei ihm studiert. Was war für dich das besondere an ihm und seiner Lehre?

Aleksandra»» Im Verhältnis zu meinen damaligen polnischen Lehrerinnen, war er ein offener, unglaublich kompetenter und modern denkender Mensch. Seine Visionen haben mich sehr überzeugt. Sein Intellekt konnte die Musik perfekt erklären. Er hat mir das nötige Werkzeug gegeben, um die Musik wirklich kreieren zu können. Ich lebte vorher in meiner Fantasie, er legte mir einen festen Grund unter die Füsse und zeigte mir die Wege, den musikalischen Ausdruck zu erzeugen, abhängig von der Stilepoche des Werkes. Das waren tausend Türen, die ich parallel in einem Zaubergarten aufmachen konnte… Das war ein Geschenk der neuen Weltanschauung und des neuen Gehörs. Ich war plötzlich reicher, als ob ich endlich gelernt hätte, zu kommunizieren.

MZ» Wie lange hast du an der Hochschule in Karlsruhe Studiert? Welche Musiker/Lehrer haben dich neben «Peter Eichler» während deines Studiums bzw. bei den internationalen Meisterkursen stilistisch am meisten geprägt bzw. besonders inspiriert?

Aleksandra»» In Karlsruhe verbrachte ich 4 Jahre. Ich habe einen frühen Abschluss gemacht, um auf die weitere Reise gehen zu können. Bei «Peter Eicher», einst Schüler «Kurt Leimers» und Vertreter der so genannten „Wiener Schule“, spielte ich mich durch das Repertoire der deutschen Klassiker und Romantiker, entdeckte den „wunderbaren“ Haydn und lernte die Musik Frédéric Chopins neu kennen. Nach dem Diplom in 2004 zog ich ins italienische Imola, wo «Lazar Berman» und «Michael Dalberto» zu meinen wichtigsten Impulsgebern wurden. In Hannover holte ich mir den letzten Schliff beim israelischen Pianisten und Musikpädagogen «Arie Vardi» in den Jahren 2006 bis 2010. Er hat mich menschlich wie auch musikalisch nachhaltig geprägt. Professor Vardi, der selbst auch dirigiert, hat mir sein philosophisches Verständnis der Musik vermittelt und eine neue Sicht auf die Kunst eröffnet. Er ist ein wahrer Philosoph am Klavier.

MZ» In jeder Branche, in jedem Metier gibt es Vorbilder. Gibt es für dich auch so etwas wie ein besonderes Vorbild?

Aleksandra»» Ja! Ich hatte über die Jahre einige Vorbilder, also Pianisten, die ich zutiefst bewundert habe und die mich auf meinem Weg inspirierten. In der Jugend war es «Ivo Pogorelich», der mutige und innovative, dann gab es die Phase von «Martha Argerich», mit ihrem Temperament und Feuer… Während der letzen Jahre war es und ist es sehr oft immer noch «Krystian Zimerman». Es begeistert mich immer wieder neu, was für wunderbare Interpretationen verschiedenster Werke von ihm zu hören sind. Das ist sehr überwältigend.

MZ» Wie läuft bei dir deine persönliche Konzertvorbereitung vor? Im Gegensatz zu anderen InstrumantalistInnen, die ihr eigenes Instrument mitbringen, spielst du in der Regel an fremden Instrumenten? Gibt es für dich so etwas wie ein Einspielritual am Ort deines Konzertes?

Aleksandra»» Eine wirklich gute Konzertvorbereitung besteht für mich aus zwei Komponenten: der seelischen Frische und der guten pianistischen Arbeit. Für die beste Bühnenperformance brauche ich einen kühlen, gut kontrollierenden Kopf und ein brennendes waches Herz. Wenn das garantiert ist, kann der Dialog mit dem Publikum frei fließen. Die verschiedenen Instrumente sind natürlich eine zusätzliche Herausforderung. Sie sind aber nur ein Mittel zum Ziel. Der Zuhörer soll im Konzert vergessen, dass ich ein Klavier benötige, um meine musikalische Aussage zu gestalten. Die Aussage muss so überzeugend und prägnant sein, dass auch ein schlechtes oder hartes, schweres Instrument keine endgültige Hürde darstellen kann. Natürlich ist eine kleine Probe immer sehr wertvoll. Oft hängt das endgültige Klangergebnis nicht nur vom Flügel ab sondern von der Kombination: Zauberei des Flügels und der Raumakustik. Während der Probe versuche ich, mein rechtes Ohr in den Saal, weit in das Publikum „hineinzusetzen“, um mich selbst möglichst wach und objektiv zu hören. Dieses Feedback hilft mir wiederum, meinen Klang entsprechend anzupassen. Der Rest am Konzertabend liegt in Gottes Hand.

MZ» Wie viele Konzerte gibst du im Jahr?

Aleksandra»» Es sind in den letzen Jahren ca. um die 50 Konzerte pro Jahr.


MZ» Spielst du ausschließlich Konzerte oder unterrichtest du auch Schüler/-innen?

Aleksandra»» Ich unterrichte sehr gerne und habe einen Nachmittag in der Woche für meine Schüler reserviert. Der Austausch und vor allem die Weitergabe meines Wissens bereitet mir viel Freude.

MZ» Du bist seit zwei Jahren die Präsidentin der Chopin Gesellschaft der Bundesrepublick Deutschland. Wie bist du zur Chopin-Gesellschaft gekommen?

Aleksandra»» Vor einigen Jahren, noch vor meinem Auftritt im Chopin Wettbewerb 2005, habe ich an einem, von der Chopin-Gesellschaft Darmstadt veranstalteten Klaviermeisterkurs mit «Kevin Kenner» und «K. Popova-Zydron» teilgenommen. Schon damals beeindruckte mich die spontane und emotionale Atmosphäre in diesem Haus, der familiäre Umgang der Organisatoren mit den Pianisten und die besondere Stimmung, die sonst woanders in Musikinstituten schwer zu finden ist. Eine wahre Begeisterung für die Musik. Einige Jahre später wurde ich dort zu einem Klavierabend im Kennedy Haus eingeladen. Danach folgte die Einladung in den Beirat der Gesellschaft, später kam ich in den Vorstand und am Ende in März 2014 wurde ich zur Präsidentin gewählt.

Thomas» Ja, das war das Konzert, an dem wir uns kennen lernten.

MZ» Was genau war deine Motivation, die Präsidentschaft der Chopin-Gesellschaft zu übernehmen?

Aleksandra»» Die Motivation war ganz klar und einfach: ich liebe Chopin. Der Austausch zwischen vielen chopinischen Interpretationen aus der ganzen Welt, internationale Wettbewerbe und Meisterkurse, Förderung der jungen Talente und die deutsch-polnische Zusammenarbeit sind für mich die wichtigsten Ziele, die die Chopin-Gesellschaft realisiert und die mich selbst sehr ansprechen. Ich habe meine Rolle in diesem Dienst gesehen, ein Dienst für junge Menschen und für diese wunderbare Musik, also kurz gesagt: die Vermittlung und das Brücken bauen.

MZ» Du bist als Nachfolgerin von Maciej Lukaszczyk angetreten, der die Chopin Gesellschaft Jahre lang geleitet und zu einer international sehr bekannten Gesellschaft gebracht hat. In so fern hast du ein schweres Erbe angetreten. Was sind deine Vorstellungen für die Zukunft der Chopin Gesellschaft?

Aleksandra»» Maciej Lukaszczyk hat die Chopin Gesellschaft in Darmstadt gegründet, als die Musik von Chopin und das Land Polen noch ein wenig zu den Exoten im Westen gehört haben. Die Situation hat sich in den letzen Jahrzehnten extrem verändert.  Polen ist inzwischen in der EU und Chopin ist weltweit bestens bekannt. Wir wollen eine Plattform sein, die den jungen Menschen Konzertmöglichkeiten, Bildungsmöglichkeiten und Fördermöglichkeiten bietet. Wir leiten den Klavierunterricht, wir veranstalten internationale Meisterkurse, um den künstlerischen Austausch zu ermöglichen. Der Austausch soll die Verschiedenheit und die Vielfalt der chopinischen Interpretationen präsentieren. Da ich aus dem kommunistischen Polen stammte, weiß ich, wie schwer es war, eigene innovative Lösungen anzubieten und mit diesen zu überzeugen. Mein Ziel ist es, die Gesellschaft zu einem offenem Ort des internationalen Austausches zu machen, die deutsch-polnische Freundschaft zu stärken und die Brücken zwischen unseren Völkern zu bauen, die unbekannten Aspekte aus dem Leben Chopins und seinen Kompositionen ans Licht zu bringen oder Nachfolger von ihm zu präsentieren. (Wir werden bald einen Abend mit «I.J.Paderewski» und «K.Szymanowski» veranstalten)

MZ» Wird es in der Zukunft weiterhin den Chopin Wettbewerb in Darmstadt geben?

Aleksandra»» Natürlich ja! Obwohl das Einwerben von Mitteln und die Sponsorensuche immer mühsamer wird, solange es nur geht, werden wir unsere gesamte Kraft konzentrieren, um den internationalen Chopin Wettbewerb zu erhalten. Für viele ist es ein wichtiges Podium, um die internationale Laufbahn als KonzertmusikerIn zu beginnen, für andere ist es eine Generalprobe vor dem großen Klavierwettbewerb in Warschau. Immerhin sind wir der zweitgrößte Chopin Klavierwettbewerb nach dem Warschauer Chopin-Wettbewerb und wollen unseren guten Ruf natürlich beibehalten.

MZ» Aleksandra, wenn du dir ein Flügel aussuchen dürftest, welcher Hersteller wäre es?

Aleksandra»» Für ein Konzert eindeutig der neuste Bösendorfer Konzertflügel.

MZ» Du kennst den Spruch, man muss manchmal zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Gab es für dich einen solchen Moment und wenn ja, verrätst du uns diesen Moment?

Aleksandra»» Mein Leben bestand fast nur aus solchen Momenten. Es gab viele Situationen, die einmalig waren, wie zum Beispiel der erste Warschauer Meisterkurs, dann die Begegnung mit «Diane Andersen» in Prag, der Sonderpreis im Chopin Wettbewerb oder der Meisterkurs in der Chopin-Gesellschaft. In meinem privaten Leben war es genauso. Ich hatte das große Glück, viele, sehr liebenswerte interessante Menschen kennengelernt zu haben. Ich könnte solche Augenblicke unendlich aufzählen…

MZ» Kennst die Möglichkeit, zu Hause am Flügel ein Konzert zu geben, das ins Internet zu übertragen und dafür auch Eintritt zu nehmen?

Aleksandra»» Natürlich habe ich davon gehört. Ich kann mir es aber sehr schlecht vorstellen, dass auf diese Weise eine wirkliche Konzertatmosphäre entstehen kann. Ich brauche ein sichtbares, atmendes, lachendes, weinendes und hörendes Publikum direkt vor mir…. das inspiriert mich.

MZ» Planst du eine neue/weitere CD? Wenn ja, was wird auf dieser CD zu hören sein?

Aleksandra»» Die neuste CD wurde gerade in November 2015 in Berlin veröffentlicht unter dem Titel „European Melodies“. Das ist ein Live-Mittschnitt von meinem Auftritt auf dem Liszt Festival in Raiding vom 14. Juni 2015. Auf der Platte befinden sich Chopin und Liszt: meine zwei Favoriten!

MZ» Würdest du gerne mit anderen Musikern ein neues Projekt starten wollen, wenn ja, was wären deine Vorstellungen?

Aleksandra»» Im Moment arbeite ich mit einem sehr guten deutschen Quartett zusammen. Ich trete auch oft mit Schauspielern in Rahmen der musikalisch-litararischen Soiree auf. Meine große Leidenschaft war auch immer die Liedgestaltung… wer weiß, wohin mich das Leben noch führen wird…

MZ» Stelle dir vor, du hast den Auftrag, eine Musik für einen Film zu schreiben: Für welches Film-Genre würdest du etwas schreiben wollen/können?

Aleksandra»» Bestimmt eine berührende Biographie mit vielen Facetten des Lebens, also eine wahre Lebensgeschichte eines Menschen, die die dunklen und die schönen Momente zum leuchten bringt…

Noch ein paar Fragen zu „Aleksandra ganz privat“:

MZ» Was waren deine Stärken in der Schule und welches Fach mochtest du so gar nicht?

Aleksandra»» Hm… mein Lieblingsfächer, neben Musik ,waren eindeutig die Literatur und Biologie. Physik mochte ich nicht.

MZ» Was ist dein Lieblingsessen und trinkst du selber lieber Sekt oder Selters?

Aleksandra»» Manchmal tut ein Glas Sekt vor dem Konzert sehr gut! Aber meistens trinke ich keinen Alkohol, bin aber eine leidenschaftliche Kaffee- und Tee-Trinkerin. Französische Küche mag ich am liebsten.

MZ» Bleibt neben der vielen Musik noch Zeit für einen Lieblingssport, wenn ja welcher?

Aleksandra»» Sport gehört fast zum Beruf in der Musikbranche dazu. Ohne eine gute Kondition und Ausdauer kann man diesen Beruf nicht wirklich dauerhaft ausüben. Joggen, Walken, Schwimmen und Fitness gehören zu meinen Hobbys. Es bleibt allerdings nicht all zu viel Zeit dafür…

Vielen Dank, dass du uns diese Interview ermöglicht hast.

«Hinweise zum Konzert am 22.04.2016 hier klicken»

Quelle: (c) www.aleksandra-mikulska.de
Quelle: (c) www.aleksandra-mikulska.de

Weitere Informationen zu Aleksandra Mikulska

Webseite: www.aleksandra-mikulska.de

Weitere Informationen zur CHOPIN-GESELLSCHAFT IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND e.V., Darmstadt

1970, als es weder Verträge noch einen offiziellen Kulturaustausch zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Polen gab, gründete der polnische Pianist Maciej Lukaszczyk in Darmstadt die Chopin-Gesellschaft, deren Präsident er bis März 2014 war. ZIEL war der kulturelle Brückenschlag nach Polen über die Musik Chopins, die Förderung junger Pianisten und die Zusammenarbeit mit anderen Chopin-Gesellschaften. Am 27. März 2014 wurde Aleksandra Mikulska als Präsidentin und Nachfolgerin von Maciej Lukaszczyk gewählt.

Webseite: www.chopin-gesellschaft.de

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