Zeichen gegen Fremdenhass

<Berlin> (cat). Und wieder ein Star, der sich anerkennenswerter Weise gegen Fremdenhass engagiert: Katja Riemann will mit einem Marsch für Flüchtlinge ein Zeichen setzen, steht mit Amnesty und Pro Asyl in Kontakt. „Wir müssen wieder auf die Straße gehen, wir dürfen sie nicht Pegida und Neonazis überlassen”, so die 51-Jährige gegenüber der „Welt am Sonntag”. Der geplante Marsch solle ein Zeichen dafür sein, „dass Deutschland zu einem Einwanderungsland geworden ist” und dass die Willkommenskultur sich stärke und entwickele. Zu Hass-Kommentaren, denen zuletzt mehrere Prominente wie Til Schweiger etwa bei Facebook ausgesetzt waren, sagte Riemann: „Ich frage mich immer wieder: Woher kommt dieser Hass Menschen gegenüber, die vor Krieg und Gewalt fliehen?

Diese ganzen Shitstorms, die anonym gepostet werden, freudig erregt wie bei einer Massenerschießung, bei der sich am Ende nicht mehr feststellen lässt, wer denn den Todesschuss abgegeben hat.” Riemann sagt ihre Meinung: zur Politik, zum Filmgeschäft. Die Schauspielerin hat offenbar keine Angst, ihre Meinung zu sagen und bekennt, dass sie selbst wegen ihrer politischen Äußerungen auch noch nie auf diese Weise angegriffen wurde. Demnächst ist Katja, die für ihr soziales Engagement für Amnesty International und Unicef mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, in zwei neuen Kino-Filmen zu sehen: der Teenager-Komödie „Fack ju Göhte 2” sowie in der Hitler-Satire „Er ist wieder da”.

 

Foto: highgloss.de