Wer braucht eine Kfz-Versicherung?

Wie in vielen Ländern, zählt auch in Deutschland die KFZ Versicherung (Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung) zu den Pflichtversicherungen. Somit muss jeder PKW Halter sein Auto versichern. Die Versicherung dient dem finanziellen Schutz von Unfallgeschädigten. Ohne gültige Versicherung darf das Fahrzeug im Straßenverkehr nicht bewegen werden.

 

Wie viel kostet eine Kfz-Versicherung?

Für die Wahl einer Kfz-Versicherung gibt es im Internet zahlreiche Vergleichsplattformen. Der Versicherungsnehmer in Spe gibt hier eine Reihe von Daten an, die relevant für die Versicherung sind. Hierzu zählen beispielsweise Fahrzeugtyp, Wohnort, gefahrene Kilometer pro Jahr, Alter und Erfahrung des Fahrers, unfallfreie Jahre, Selbstbeteiligung, Unterbringung, etc. Die Beitragshöhe für das Fahrzeug ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Aus diesen Angaben werden anschließend die genauen Kosten verschiedener Autoversicherungen berechnet und ermittelt.

 

Welche Leistungen gibt es bei der Kfz-Versicherung?

Zu den allgemeinen Angaben hat der zukünftige Versicherungsnehmer die Qual der Wahl. Dieser kann den Umfang seiner Versicherung und somit der Absicherungsarten wählen. Je höher der abgesicherte Umfang ist, desto höher ist die Beitragspflicht für die Kfz-Versicherung. Folgende 3 Versicherungsarten stehen zur Auswahl:

  • Haftpflicht: Deckt ausschließlich Schäden an Dritten bei einem selbst verschuldeten Unfall ab. Der Schaden für das eigene Fahrzeug ist nicht im Umfang enthalten.
  • Teilkasko: Zusätzlich versichert sind unter anderem Diebstahl, Glasbruch, Brand, Wildunfall, Marderschäden, Überschwemmung und Sturmschäden.
  • Vollkasko: Abgesichert sind zudem Vandalismus sowie Schäden am eigenen Fahrzeug die durch den Halter selbst verursacht wurden.

 

Was muss bei einem Wechsel der Kfz-Versicherung beachtet werden?

Bei einer bereits bestehenden Versicherung hat der Versicherungsnehmer einmal jährlich die Möglichkeit, seine Versicherung zu wechseln. Gründe hierfür können beispielsweise günstigere oder bessere Konditionen sein oder Unzufriedenheit mit der bisherigen Versicherung. Sollte ein Wechsel in Frage kommen, kann der Versicherungsnehmer bis spätestens Ende November eines jeden Jahres handeln. Am 30. November endet bei den meisten Versicherungsanbietern die jährliche Kündigungsfrist. Liegt Ihre Kündigung bis dahin dem alten Versicherer nicht vor, muss der Wechsel der Kfz-Versicherung ein Jahr warten. Aber auch hier gibt es einen Tipp! Bei Kostenerhöhungen und regulierten Schäden besteht für den Versicherungsnehmer ein Sonderkündigungsrecht.

 

Was muss bei einer Kündigung der Kfz-Versicherung beachtet werden?

Wer seine Kfz-Versicherung kündigen möchte, sollte dies am besten schriftlich machen. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte der Kündigungsbrief als Einschreiben mit Rückschein verschickt werden. Optimalerweise steht in der Betreff-Zeile der Kündigung „Kündigung der Kfz-Versicherung“. Darunter sollten die wichtigsten Daten enthalten sein. Dazu zählen die Nummer des Versicherungsscheins, das amtliche Kfz-Kennzeichen und der Name + Vorname des Versicherungsnehmers. Auch die Angabe des Kündigungsgrundes ist wichtig. Am Ende des Briefes sollte unbedingt um eine Bestätigung der Kündigung gebeten werden. Ganz zum Schluss selbstverständlich Datum und Unterschrift nicht vergessen!

Kann eine Kfz-Versicherung trotz Schufaeinträgen abgeschlossen werden?

Eines ist so sicher, wie das Amen in der Kirche: Einträge in der Schufa werden nicht gerne gesehen! Diese sind heutzutage aber auch kein Ablehnungsgrund mehr. Das Versicherungsportal KFZ-Versicherung auch ohne Schufa (https://kfzversicherungohneschufa.de) hat sich auf genau solche Fälle spezialisiert. Hier können zukünftige Versicherungsnehmer klassisch ihre Angaben machen und bekommen ebenfalls eine große Auswahl an Kfz-Versicherungsanbietern – trotz negativer Schufaeinträge. Somit heißt es nur noch: Gute Fahrt!

 

 

Fotos: Pixabay.com