Lenny Kravitz 13.06.18 Festhalle Frankfurt – Wir waren für euch vor Ort!

 

(Frankfurt) Und wieder ein Vollblutmusiker in der Festhalle, von shooter Promotions GmbH nach Mainhattan geholt. Gespannt warteten Tausende Fans auf Lenny Kravitz mit seiner „Raise Vibration“-Tour, die ihn durch Deutschland, Österreich und die Schweiz führt. Doch zunächst mussten sie sich mit der Vorgruppe Curtis Harding begnügen, die überzeugenden Soul Rock bot. Dann aber wurde der Beifall lauter und lauter. Denn jetzt kam er auf die Bühne, der Mann mit den wilden Dreadlocks und der dunklen Brille, in Leder von Kopf bis Fuß, und gleich bei seinen ersten powervollen Gitarrenakkorden nahm er seine Fans in einen seiner größten Hits hinein „Fly away“. Ihr rhythmischer Beifall ließ die Festhalle beben. Heißer, dröhnender Rock ist das Markenzeichen des Sängers mit fast internationalen Wurzeln. Sein Vater kam aus einer ukrainisch-jüdischen Familie, seine Mutter war eine Afroamerikanerin und wuchs auf den Bahamas auf. So ist auch der Sohn offen für die Inspiration durch verschiedene Musikstile, Fans entdecken auch Elemente von Hard Rock, Funk, Reggae (etwa in „American Woman“) oder von Soul, zum Beispiel in „It ain´t over till it´s over“, in seinen Titeln. Vor allem ist er ein musikalisches Multitalent, spielt Gitarre, Piano und mehr, mischt sich seinen Background selbst ab, wie im Musikvideo „I will be waiting“ zu sehen ist.

Nach Frankfurt aber hatte er eine achtköpfige Band mitgebracht, mit der und seinen populärsten Titeln heizte er dem Publikum ordentlich ein. „Dig in“, Bring it on“, „You are gonna go my Way“, “Again” – kein Zweifel, Lenny Kravitz lieferte ab. Unablässig war er auf der Bühne in Bewegung, genoss es, in die Musik förmlich einzutauchen und sein Publikum ließ sich willig mitreißen, sang, stampfte, klatschte mit. Man kann sich gut vorstellen, dass der vitale Mann Schauspieltalent hat. In Filmen wie „Precious – Das Leben ist kostbar“, bei zwei Folgen der Fantasyserie „Die Tribute von Panem“ in „The Hunger Games“ und „Catching Fire“ war er zu sehen.

Aber was Kravitz da auf der Festhallenbühne machte, war mehr als Schauspielerei, es war pure Lust an der Musik, am Rhythmus, am Einklang mit seinen Zuhörern, seiner Band. Im September soll sein neues Album „Raise vibration“ herauskommen. Mit zwei neuen Titeln „Low“ und dem Antikriegssong „It´s enough“ machte er die Fans darauf neugierig. So nahm er nach einigen Titeln, nach „Let Love rule“ ein Bad in der Menge. Er sprach mit einem Fan: „This man has been to 57 shows – incredible!“ – kein Wunder, dass er dem unermüdlichen Besucher die Hände schüttelte. Kravitz scheute den Aufstieg in den ersten Rang nicht, stellte sich den Selfies, sang von dort aus, immer in einen Lichtkegel getaucht und von unten gut zu sehen. Dann stand er wieder auf der Bühne, ließ die Leute bei „Again“ mitsingen und griff sein Thema Nummer eins noch einmal auf. „Love spreads through music – Liebe dringt durch die Musik zu allen!“

 

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