Lucky Chops: Eineinhalb Stunden volle Brass Power in Darmstadt

Josh Holcomb (Posaune), Daro Behroozi (Tenorsax), Joshua Gawel (trompete), Raphael Buyo (Sousaphon) und Charles Sams (Schlagzeug) boten am Freitag, dem 28.07.2012 in der Centralstation von Darmstadt ein unglaubliches Musikspektakel. Eineinhalb Stunden gaben die Jungs, die sich 2006 an der LaGuardia Arts High School in New York formiert haben, alles, was ihre Instrumente hergeben.

Lucky Chops (c) Thomas Nolte
Lucky Chops (c) Thomas Nolte

Als diese durchgeknallten Typen mit ihren Instrumenten die Bühne in der Centralstation betraten, gerieten auch die Besucher der Centralstation außer Rand und Band. Geballte Brassband Power gepart mit sportlichen Einlagen und Tanztiraden ergaben ein buntes Potpourri großer Pop-Kunst.

Raphael Buyo (c) Thomas Nolte

Ob „Buyo“ mit Solo von Raphael am Sousaphon, „Stand“ mit Solos von Daro und Charls oder der Soloeinlage „Behroozi“ mit Daro an der Bassclarinette. Die Jungs gaben einfach alles. Die Musik mag dem ungeübten Zuhörer, der die Band zum ersten Mal hört, „schräg“ erklingen. Aber dem Grunde nach passt alles zusammen – bis in die höchsten oder tiefsten Töne. Ich persönlich fühlte mich ein wenig an die Guggemussigg in Süddeutschland oder auf Fastnachtsumzügen erinnert.

Daro Behroozi, (C) Thomas Nolte
Daro Behroozi, (C) Thomas Nolte

Besgeistert hat mich, dass die Jungs am Ende ihren Fans für Autogramme und Fotos zur Verfügung standen. Fragen wurden bereitwillig beantwortet und es wurde „gepost“ was das Zeug hält.

Für Ihre Musik, und dass kann ich jetzt auch voll verstehen, werden sie weltweit gefeiert. Das muss man live erlebt haben, sonst glaubt man das nicht. Auch in der Centralstation wurde gegrölt, getanzt, geschwitzt – ein hemmungsloser Partyrausch eben. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an die Firma Merck aus Darmstadt, die mit ihrer Unterstützung der „Lucky Chops“ am Freitag, dem 28. Juli, tatsächlich einen krönenden Abschluss der Merck-Sommerperlen in der Centralstation geholt haben.

Wer noch nicht weiß, wer diese Jungs sind, kann sich zum Einstieg unser Video anschauen oder einfach mal „Lucky Chops“ und „Funkytown“ in die Suchmaschine des Vertrauens eingeben.

Die Videos im Internet sind zwar alles schön und nett – aber man muss das einfach live erleben.

(c) Thomas Nolte

 

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