Michael Herbig: Keine Angst vor Misserfolgen

Der Komiker verfilmt demnächst eine tragische Geschichte

<München> (cat). Michael „Bully“ Herbig gilt als Erfolgsgarant – könnte man meinen. Doch wie der 49-Jährige im Interview mit „Schöne Woche“ verriet, erlebte er auch schon Tiefschläge. Einige frühere Projekte gerieten zu Flops, wie er selbst berichtete. Kaum zu glauben, denn seitdem der Komiker mit der Western-Parodie „Schuh des Manitu“ 2001 die Kinosäle sprengte, feierte er einen Filmerfolg nach dem anderen. Fan-Tipp für den August: Mit „Bullyparade – Der Film“ lassen der Filmemacher und seine Comedy-Kollegen Christian Tramitz und Rick Kavanian die Kultshow noch einmal aufleben. Und mit dem Thriller „Der Ballon“ wagt sich Herbig an ernstere Themen, wie er bereits vor zwei Jahren in einem Interview mit dem „Zeit“-Magazin angekündigt hatte. Der Film handelt von einer Familie, die 1979 mit einem selbstgebauten Heißluftballon aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen und bei Naila gelandet sind. Über die spektakuläre Flucht der Ostthüringer und ihre ebenso gefährliche wie kräfteraubende Vorbereitung hatte schon Disney Anfang der Achtziger Jahre den US-Spielfilm „Mit dem Wind nach Westen“ gedreht. Wie auf der offiziellen Homepage des Filmemachers zu lesen ist, sollen die Arbeiten für das Filmprojekt bereits im September beginnen. Zur Besetzung gehören Friedrich Mücke („Russendisko“), Karoline Schuch („Zweiohrküken“), David Kross („Der Vorleser“) und Jella Haase („Fack ju Göhte“), wie das Medienboard Berlin-Brandenburg mitteilte. Die Filmförderung unterstützt den Regisseur mit 700.000 Euro. Bei so viel Action bleibt wohl wenig Zeit für „Bullys“ Frau Daniele und Sohn Ben.

 

 

BU: Kaum zu glauben: Bald dreht der Komiker einen Thriller mit ernster Thematik.
Foto: highgloss.de

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