Missbilligung für schlechte Sänger, Lob für das Pferd

<Köln> (cat). Seit Jahren gehört die nur 1,56 cm große Schlagerqueen Michelle zu den erfolgreichsten Schlagerstars Deutschlands. Aktuell sitzt sie in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“. Während Kollegin Vanessa Mai für die Casting-Teilnehmer überwiegend freundliche Worte oder ein aufmunterndes Lächeln übrig hatte, gab Michelle die unnahbare Eisprinzessin. Entsprach der Kandidat oder die Kandidatin nicht ihren Erwartungen, zeigte sie verkniffene Lippen und gerunzelte Stirn, um ihr Missfallen auszudrücken. Zahlreiche mitunter auch begabte Talente, fanden in ihren Augen keine Gnade.

Wohl um den Eindruck der Unnahbarkeit abzumildern, lud die Sängerin ihre Fans kürzlich zum Life-Chat in ihre vier Wände ein, wie „bunte.de“ berichtete. Dabei zeigte die 44-Jährige der web.cam Bereiche ihres Wohnzimmers und beantwortete in legerer Wohlfühlkleidung die Fragen der Chat-Teilnehmer. Beim „Recall“ auf Jamaika zeigte sich die Schlagerkönigin vor allem zwischen den Auftritten der Kandidaten ungeahnt fröhlich und schwang sich im weißen Badeanzug auf ein Pferd, um den traumhaften Strand entlang zu reiten. Michelle gegenüber „Bild“: Ich hatte schon immer Ambitionen, reiten zu lernen. Mit Mitte dreißig habe ich dann ein paar Reitstunden genommen. Und der Traum eines jeden Mädchens ist es, einmal mit dem Pferd am Strand entlang zu reiten. Und wo könnte das schöner sein als auf Jamaika?“

 

 BU: Nicht einmal schräge Töne konnten Sängerin Michelle aus dem Sattel werfen.

Foto: RTL / Stefan Gregorowius