Mit Zink gegen Akne

Stichwort „Schöne Haut“: Wissenschaftler stellen Wirkung bei Pickeln fest

(djd). Wenn die Pickel sprießen und die Akne blüht, dann kann daran auch ein Mangel an Zink beteiligt sein. Das bedeutet: Wird das Defizit ausgeglichen und erhalten Patienten mit Akne ausreichend hoch dosiertes Zink, dann können die Entzündungen der Haut zurückgehen. Wie eine Studie französischer Wissenschaftler um Dr. Brigitte Dreno zeigte, kann eine Behandlung mit Zink fast ebenso erfolgreich sein wie eine Therapie mit Antibiotika: Nach 90 Tagen hatte die Zink-Therapie die Pickel und Pusteln fast zur Hälfte reduziert. Ein Antibiotikum erzielte im gleichen Zeitraum eine 67-prozentige Besserung.

 

Antibiotika – muss das sein?

Antibiotika möchten viele Menschen gern meiden, um keine Resistenzen zu entwickeln und nicht unter möglichen Nebenwirkungen wie Verdauungsstörungen und Durchfall zu leiden. Auch bei Akne in der Schwangerschaft sollten Antibiotika nicht angewendet werden. Beim Ausgleich eines Zinkmangels sollte auf eine ausreichend hohe Dosierung geachtet werden. Eine hohe Dosis von 25 mg Zink pro Tablette ist etwa in Zinkorot 25 enthalten, das es rezeptfrei in der Apotheke gibt. Das Zink liegt hier in einer organischen Verbindung mit der vitaminähnlichen Substanz Orotsäure vor, wodurch es gut vom Körper aufgenommen werden kann. Mit einer halben bis einer Tablette pro Tag kann ein Mangel ausgeglichen werden. Fünf Tipps zu wirksamen Mitteln, die gegen Pickel helfen, gibt es unter www.rgz.24.de/was-hilft-gegen-pickel.

 

Zink ist für den Körper wichtig

Die Rolle von Zink wird häufig unterschätzt. Dabei wirkt der Stoff in zahlreichen Stoffwechselprozessen mit, unter anderem bei der Zellteilung. Er ist aber auch für das Immunsystem und im Hormonhaushalt unverzichtbar. Wundheilungsstörungen, Entzündungen und Ekzeme können gefördert werden, wenn der Körper zu wenig Zink bekommt.

 

 

BU: Pickel und Entzündungen der Haut gehen zurück, wenn ein Zinkmangel ausgeglichen wird – das zeigt eine Studie französischer Wissenschaftler.
Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

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