(Gastautor: Ing. Daniel Wieser, B.A., Wien)

Genies sind seit Jahren ein unglaubliches Phänomen. Diese neuen Erkenntnisse sollen Ihnen helfen, wie Sie selbst ein Genie werden – denn Genie sein ist kein Talent, sondern harte Arbeit

Kreativität heißt etwas abschließen

Geniale Menschen waren vor allem eines: Kreativ. Nun ranken sich viele Theorien darüber, wie man seine eigene Kreativität steigern kann. Ideengeneratoren und ähnliche Techniken, versprechen davon, Ihnen den Rang eines Genies zu verleihen. Was jedoch alle Genies gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass sie mit Ihrem Wissen etwas geniales vollbracht haben. Gute Ideen alleine sind also zu wenig, es liegt alleine daran, diese auch zu verwirklichen.

Woher kommen gute Ideen?

Die Legende von Archimedes, der in der Badewanne angeblich eine großartige Idee hatte, wird allgemein als wichtigen Ausgangspunkt für gute Ideen verwendet. So glaubt nun jeder, dass gute Einfälle von Gott gegeben sind und uns vermutlich an den undenkbarsten Situationen einfallen. Was wir dabei jedoch übersehen ist, dass Archimedes sich viele Jahre zuvor mit seiner Materie wissenschaftlich auseinander gesetzt hat. Er hatte also bereits schon enormes Wissen, das sich in ruhiger Meditation nur zu etwas Neuem, einzigartigem verbunden hat. Gute Ideen kommen von einer intensiven Auseinandersetzung mit einem Thema.

Challenges: So funktioniert’s!

Niemals wurde Gottfried Willhelm Leibniz die Aufgabe zuteil, Pläne für ein Unterseeboot zu kreieren. Auch hat Niemand von ihm verlangt, den Beweis für das Unbewusste im Menschen zu erbringen. Warum wir niemals so kreativ und genial wie ein Genie sein können ist, weil wir immer darauf warten, dass uns andere die Aufgaben geben, die wir Lösen müssen. Doch das Erdenken solcher sogenannten Herausforderungen („Challenges“) ist bereits ein wichtiger Bestandteil davon, genialen Output zu erstellen.

Output: Der Weg zum Genie

Kein Genie war vom Beruf „Genie“ – soll heißen, dass sich alle in ihrer Freizeit mit den Themen ihres Interesses wissenschaftlich befasst haben. Außerdem haben sie sich selbst „Challenges“ gestellt, etwas herauszufinden. Wir wissen nicht genau, wie oft Genies an ihren selbst gestellten Herausforderungen gescheitert sind, sondern sehen nur die Endergebnisse. Wir wissen von Genies, dass sie eine Reihe von Werken erstellten, bevor man sie auf den Rang eines Genies erhob: Darwin schrieb dutzende Bücher, Einstein hunderte wissenschaftliche Werke, Erasmus von Rotterdam über 150 Bücher und über 3.000 Briefe. Es scheint, dass manchmal die schier unglaubliche Anzahl an Werken dazu ausreichte, um ein Genie zu werden.

Das sollten Sie tun:

1. Suchen Sie sich ein wissenschaftliches Gebiet, das Sie interessiert
2. Lernen Sie alles darüber und gehen Sie in die Tiefe
3. Setzen Sie sich selbst Herausforderungen
4. Schreiben Sie Bücher über Ihr Nischenthema
5. Publizieren Sie diese und machen Sie sich bekannter

Und wenn Sie dennoch kein Genie werden, dann haben sie trotzdem etwas erreicht, das nur wenige Menschen geschafft haben…

Kontaktinformationen zum Autor:

Ing. Daniel Wieser, B.A.: schnellerlernen.com