Nickelback Live 09.06.18 in der Frankfurter Festhalle – Wir waren für euch dabei!

 

(Frankfurt) Wenn die kanadische Band Nickelback einheizt, ist heiße Rockparty angesagt, die keinen draußen lässt. In 23 europäischen Metropolen von Glasgow bis Amsterdam führt ihre „Feed the machine“-Europa-Tournee 2018. Shooter Promotions GmbH gelang es, die Band auch nach Frankfurt zu holen. 8000 Interessierte quer durch die Generationen waren gekommen, Frauen eindeutig in der Überzahl. Die rockigen Jungs aus Kanada scheinen sich erfolgreich in weiblichen Herzen einzunisten. Allerdings war zu Konzertbeginn Geduld angesagt, aber das fiel leicht, denn die Vorband Seether aus Südafrika wusste mit gelungenen Balanceakten zwischen Hard Rock, Postgrunge und Metal die Fans bei Laune zu halten – und dann kamen sie: Chad Kroeger (Lead Vocals, Guitars), Mike Kroeger (Bass), Ryan Peake (Backing Vocals, Guitars) und Daniel Adair (Drums, Backing Vocals), alle zusammen die Weltstar-Band Nickelback

In flammendes Rot war die Bühne getaucht, selbst die Wolken der Nebelmaschinen schienen zu glühen. Harte Rockrhythmen bauten sich auf, Schlagzeuger Daniel Adair trieb den Beat voran und dann trat Chad Kroeger mitten in den Spot und sang „Feed the machine“. Tausende Arme reckten sich hoch, das große Publikum war in Bewegung. Heiße Rhythmen und eine ordentliche Dosis Gefühl ist ein Nickleback-Betriebsgeheimnis: “What are you waiting for?“ brachte viele zum begeisterten Mitsingen, ebenso die Rockballade „Someday“. Überlebensgroß tauchten die einzelnen Spieler auf den Riesenleinwänden der Bühne auf, der Hit „Photograph“ war zu hören. Ein Schwenk – die Zuschauer sahen sich selbst auf der Leinwand, mit hochgerissenen Armen, stampfend im Tempo des Beat, hingerissen. „Scream“ rief der Zauberer auf der Bühne, Schreie, Tumultbeifall kam auf. Und noch mehr Schulterschluss zwischen Band und Zuhörern: die Fans riefen der Band Wunschtitel zu – manche wurden prompt angestimmt und gespielt, andere mit einem kessen Mischmasch von Deutsch und Englisch verworfen. Ein Mädchen, gerade Teenager geworden, hielt ein Schild „Nickelback –Best Band ever“ hoch und schon stand Chad Kroeger mit dem Mikro neben ihr und ließ sie mitsingen – erst war nur eine kleine Stimme zu hören, aber als ihre Mutter miteinfiel, fand sie zu Power. Glückstag für mehrere Fans: der eine hatte Stunden zuvor erfolgreich seinen Bachelor gemacht und fand sich jetzt mit seiner Freundin singend neben Mike und Chad Kroeger im Spotlight – die Texte konnte das Fan-Paar perfekt auswendig. Noch mehr Wunscherfüllung: ein Schild „I want to make music with you“ wurde hochgehalten und schnell fand sich der junge Mann auf der Bühne, bekam eine Gitarre in die Hand gedrückt. Riesenüberraschung. „Animals“ wurde angestimmt, der Neue zeigte sich als guter Rockgitarrist, hielt mit Ryan Peake mit, tobte mit seiner Gitarre bis an die Bühnenfront – seine Aktion  hat es inzwischen auf YouTube geschafft .

Nickelback gab im heißen Saal alles, brach aber – wer wills verdenken? –immer wieder in den Ruf: „Bradley, bring me some beer“ aus, manchmal auch „Bradley, some Jägerrrmeisterrr!“ Dann wieder Chads Gags, vergnügtes Hickhack mit Bühnenassistent Bradley, der singen sollte, sich aber standhaft weigerte. Chad zeigte deutsche Sprachkenntnisse, zitierte seinen ersten deutschen Satz: „Das ist verboten!“ Ryan Peakes Vokabular ist kleiner: „Manno Mann!“ Ein Nickelback-Superhit folgte dem andern:„How you remind me“, “When we stand together“, „Gotta to be somebody“.Logisch, dass die aufgeheizte Menge die Band nicht ohne zwei Zugaben gehen ließ.

 

Leave a Comment