Nina Bott: Harte Kindheit

Die Mutter der Schauspielerin litt an Depressionen und richtete sich zugrunde

<Berlin> (cat). Nina Bott ist seit Oktober dieses Jahres das neue Gesicht des Boulevardmagazins „Prominent!“, das sie im Wechsel mit Amiaz Habtu moderiert. Anfänglich wurden die Moderationsversuche der 38-Jährigen stark kritisiert. Auf der offiziellen Facebook-Seite hieß es, Nina sei verbissen und steif, sie würde die Beiträge ablesen. Harte Worte für die sensible Ex-GZSZ-Mimin, die bis heute unter ihrer trostlosen Kindheit leidet: Bott musste bereits in frühen Jahren miterleben, wie ihre Mutter an Depressionen zerbrach. Auch Alkohol und Magersucht gehörten zu ihren Problemen. „Ich glaube, ich war so 10, 11 Jahre alt, da hab ich gemerkt, dass meine Mutter phasenweise sehr unglücklich ist. Ich hab miterlebt, wie es ist, mit jemandem zu leben, der keine Lebensfreude hat, dem die eigenen Kinder nicht reichen, um sich so am Schopf zu packen und einfach das Leben zu genießen“, so die Zweifach-Mutter in einem RTL-Interview. Auch in der neuen VOX-Doku „6 Mütter“ berichtete Nina kürzlich unter Tränen, warum ihre Mutter Gundi so früh aus dem Leben schied. „Meine Mama hatte Depressionen, Essstörungen und ein Alkoholproblem – eigentlich hatte sie alles. Sie hätte nicht sterben müssen.“ Ninas Mutter litt als Folge von allen Krankheiten an Diabetes und verstarb an Ninas 27. Geburtstag an Unterzuckerung. Als Schirmherrin von „selfapy“ – einer Online-Plattform, auf der sich Depressive Hilfe holen können, versucht Bott nun, der Krankheit Gehör zu verschaffen. „Psychische Erkrankungen werden häufig leider belächelt und als Schwäche ausgelegt, nicht als Krankheit“, so die Blondine. Dabei haben sehr viele Menschen im Freundeskreis oder in der Familie ähnliche Erfahrungen gemacht.

 

 

BU: Die schöne TV-Frau Nina Bott will ihren Kindern eine unbeschwerte Kindheit bieten.
Foto: highgloss.de

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