Otto Waalkes: Malen kann er auch noch

Bilder des Komikers im Europapark Rust zu sehen

<Hamburg> (cat). Unglaublich aber wahr: Otto Waalkes wird im nächsten Sommer 70! Angst vor dem Alter hat der Blondschopf aber nicht. „Ich habe in meinem Leben zwei Ehen erfolgreich abgeschlossen. Und ich versuche, Menschen Freude zu machen. Das macht mich glücklich“, erklärte der Entertainter „Zeit online“. Seit Jahrzehnten begeistert der Komiker Jung und Alt. Erst vor zwei Jahren feierte Otto sein 50. Bühnenjubiläum. Dass der Ostfriese einst Kunstpädagogik und Malerei studierte, ist nicht jedem bekannt. Wie er der „dpa“ verriet, schwingt der 69-Jährige regelmäßig den Pinsel. Vorher versprüht Otto allerdings eine ganz besondere Delikatesse: „Die Leinwand bekommt durch Ostfriesentee einen unvergleichlichen Patina-Effekt, einen typischen gelben Grund. Auch wenn ich Ölfarbe darüber male – der Tee kommt optisch immer wieder durch.” Diese altmeisterliche Technik gebe es seit dem 15. Jahrhundert. „Udo Lindenberg tränkt die Leinwand mit Likör. Ich nehme die alkoholfreie Variante – aus meiner Heimat”, witzelte Waalkes. Wer seine Werke derzeit bewundern will, kann das im Europa-Park in Rust tun. Auf vielen von Ottos Gemälden hat sich der berühmte „Ottifant“ eingeschlichen – muss aber laut dem Meister nicht immer zwangsläufig mit auf das Bild. Übrigens hatte Otto nie vor, Maler zu werden. Diese Kunst sei für ihn wie Meditation und eine gute Alternative zum Job. Obwohl sich der Blödel-Barde beim Anfertigen seiner Kunstwerke stets konzentriert, empfindet er auch die Malerei als Spaß. „Schlecht drauf bin ich selten. Deprimierende oder düstere Bilder sind von mir nicht zu erwarten. Dafür ist das Leben zu schön“, gesteht der Star aus dem Klamauk-Film „7 Zwerge“.

 

 

BU: Otto – der Vater des Ottifanten.
Foto: highgloss.de

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