Schlagersänger zeigte sein gutes Herz in Flüchtlingslager

<München> (cat). Roberto Blanco ist trotz seiner 78 Jahre aus der Flimmerkiste der Deutschen nicht wegzudenken. Wenn der Interpret von „Ein bisschen Spaß muss sein!“ nicht in Schlagersendungen auftritt, dann flimmert er durch Werbespots oder spielt in Filmen mit. Demnächst ist Blanco in der Sitcom „Lerchenberg“ zu sehen. „Schneller, böser, schärfer – und mit Roberto Blanco“, kündigte das ZDF die neuen Ausgaben der Serie an, die einen selbstironischen, halb-fiktiven Blick hinter die Kulissen des Zweiten Deutschen Fernsehens werfen.

In der mit dem Bayerischen Fernsehpreis 2014 ausgezeichneten Serie dreht sich alles um Schauspieler Sascha (Sascha Hehn) und Redakteurin Billie (Eva Löbau). Die ersten beiden Folgen der neuen Staffel feiern am 2. Juli auf dem Filmfest München Premiere, im Herbst geht das Machwerk auf Sendung. Wenn Roberto Blanco nicht mit Fernsehprojekten beschäftigt ist, versucht er, sich für wohltätige Zwecke zu engagieren – wie kürzlich in Oberschleißheim, als der Schlagerbarde ein Flüchtlingslager besuchte. „Die Kleinen haben sich einfach gefreut, etwas Abwechslung zu haben“, erzählt Blanco der „tz“. Er brachte den Kindern Stofftiere und sprach mit ihnen arabisch, welches er aus seiner Zeit im Libanon fließend beherrscht. „Viele schilderten mir auch ihr Schicksal. Es war sehr emotional. Es ist gut, dass wir diesen Menschen helfen“, so der Sänger nach der Aktion.

 

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