Tatort Knie

Bänder- und Sehnenverletzungen sollte man ernst nehmen und gut ausheilen lassen

(djd). Ein abrupter Richtungswechsel, ein falscher Tritt, unglücklich umgeknickt und schon ist es passiert – Schäden am Knie gehören zu den häufigsten behandlungsbedürftigen Blessuren beim Sport. So ist jeder zweite Patient in der sportmedizinischen Praxis von einer Knieverletzung betroffen. Vor allem die Bänder werden oft in Mitleidenschaft gezogen. Bleibt etwa der Fuß fest auf dem Boden haften, während der übrige Körper eine rasche Drehung im Kniegelenk vollführt, sind häufig Bänderrisse die schmerzhafte Folge.

Bänder stabilisieren das Gelenk

Meist trifft es die Seiten- und Kreuzbänder. Diese aber sind unverzichtbar, um die Stabilität des komplexesten Gelenks im menschlichen Körper zu gewährleisten. Besonders riskant sind schnelle Ballsportarten wie Fußball, Tennis, Handball oder Squash und im Winter auch Ski- und Snowboardfahren. Mehr Informationen und Tipps gibt es unter www.bewegung-und-fitness.de und beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Wie Experten beim jährlichen Steinbach-Talk der Sportmediziner berichteten, war es bei etwa 80 Prozent der Kreuzbandverletzungen bereits in den zwei bis drei Wochen davor zu einer anderen kleineren Blessur gekommen. Das bedeutet: Selbst wenn man sich das Knie nur leicht verdreht hat, sollte man dies ernst nehmen. Auch Bagatellverletzungen sollten gut ausheilen. Zur Erstversorgung im Ernstfall empfehlen Sportärzte zunächst die Anwendung der sogenannten PECH-Regel: Pause, Eis, Compression (Druckverband) und Hochlagern. Zusätzlich kann ein natürliches Arzneimittel wie Traumeel (erhältlich als Creme und Tabletten) den Heilungsprozess beschleunigen. Seine Wirkstoffkombination aus 14 natürlichen Inhaltsstoffen kann Schwellungen und Blutergüsse mindern und Entzündungen regulieren.

Wann zum Arzt?

Bei anhaltendem oder wiederkehrendem Schmerz, größeren Blutergüssen und Schwellungen sowie einer Instabilität des Gelenks besteht Verdacht auf eine ernsthafte Bänderverletzung. Dann ist der Besuch beim Arzt unvermeidbar. Er kann über die nötigen Therapieoptionen entscheiden und im Anschluss die wichtigen Reha-Maßnahmen einleiten.

 

BU: Ein falscher Schritt und schon ist es passiert – Knieverletzungen sind besonders häufig.
Foto: djd/Traumeel/thx

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