Thomas Gottschalk: Doch Zeit für die Rente?

Der Entertainer floppt und ist neidisch auf TV-Kollegen

<Köln> (cat). Thomas Gottschalk hatte dem TV schon mehrmals den Rücken gekehrt. Die Rente scheint für den ehemaligen Gummibärchen-Onkel jedoch nicht zu taugen. Daher taucht die „Wetten, dass…“-Legende regelmäßig als „Wiedergänger“ in irgendwelchen Shows oder auf diversen Radiosendern auf – oft mit wenig Erfolg. Wie „RTL“ dem Medienmagazin „DWDL“ gegenüber bestätigte, kam nun das „Aus“ für „Mensch Gottschalk“. Die Show war als eine Art Halbjahresrückblick auf Themen, die Deutschland bewegen, angelegt. Doch „bewegt“ hat die Show offenbar weniger als gewünscht. Laut „DWDL“ schalteten in der zweiten Folge gerade mal 1,6 Millionen Menschen ein. Für den 67-Jährigen ist es bereits das zweite Show-Aus binnen weniger Monate. Kürzlich erst floppte bei Sat.1 Gottschalks Kindertalent-Sendung „Little Big Stars“. Misserfolge, die bei dem coolen Entertainer offenbar die Nerven blank liegen lassen – oder warum ließ Thommy sich zu einer fiesen Lästerattacke gegen Horst Lichter und seine Show „Bares für Rares“ hinreißen? „Ich habe eine Show gemacht, da war drin Jean Paul Gaultier, da war drin Helene Fischer, da waren Aerosmith drin“, erzählt Gottschalk kürzlich in der Talkshow von Anne Will. „Hat sich keine Sau dafür interessiert. Das war eine miese Quote. Und das ZDF macht eine Sendung, wo ältere Menschen in Anglerjacken ihre alten Kuckucksuhren in irgendeine Trödelabteilung bringen, und dann sagt einer: ‚Da geb ich 80 Euro.‘ Das ist die pure Langeweile, aber da gucken fünf bis sechs Millionen zu“, so der Hüne grantig.

 

 

BU: Trotz hochkarätiger Gäste landete Gottschalk mit „Gottschalk Live“, „Mensch Gottschalk“ und „Little Big Stars“ einen Flop nach dem anderen.
Foto: highgloss.de

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