Weiterhin voll im Trend: individuell geplottete Aufkleber

Wände, Fliesen, Fenster, Autos, Laptops – mit Aufklebern lässt sich in der heutigen Zeit so einiges umgestalten. Auch verschiedene Möbelstücke, wie Küchenfronten oder Badezimmerschränke, können in kürzester Zeit zu neuen Designerteilen aufgepimpt werden. Ob im Einzelhandel oder aus dem Internet, ob vorgefertigt oder selbst gestaltet, die Auswahl scheint grenzenlos zu sein.

 

Welche Arten von Aufklebern gibt es?

Um den passenden Aufkleber für die eigenen Bedürfnisse zu finden, sollte man sich zunächst informieren, welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Arten gibt. Eine Übersicht gibt es hier:

 

Einfache Aufkleber

Diese sind auf einer speziellen Klebefolie oder auf Haftpapier aufgedruckt und mit einer transparenten Schicht Dispersionslack überzogen. Aufgrund der einfachgehaltenen Art sind solche Sticker überwiegend nur für den einmaligen Gebrauch geeignet.

 

Wasserfeste Aufkleber

Diese bestehen aus einer hochwertigeren Klebefolie wie PVC oder Vinyl und können nach dem Bedrucken problemlos lackiert oder laminiert werden. Das versiegeln macht die Sticker lichtbeständig, wasser- und kratzfest und somit perfekt auch für den Outdoor-Bereich.

 

Porzellanaufkleber

Diese werden mit einem digitalen Druckverfahren hergestellt. Dabei wird das Motiv auf eine Porzellanfolie aufgedruckt. Zwar lassen sich die Sticker vielseitig verwenden, sind jedoch nicht spülmaschinenfest und lösen sich nach regelmäßigem Kontakt mit Wasser häufig wieder ab.

 

Geplottete Aufkleber

Diese werden durch ein Plottverfahren hergestellt. Das gewünschte Motiv wird mittels eines Plotters per Computer aus einer selbstklebenden Vollfarbfolie ausgeschnitten. Dank dieses Verfahrens können übergroße Folienschriften hergestellt bzw. geplottet werden.

 

Wie werden geplottete Aufkleber hergestellt?

Das Herstellerverfahren läuft in mehreren Schritten ab. Zunächst einmal wird die Selbstklebefolie in den Plotter gelegt. Anschließend wird das Wunschmotiv per Computer auf die Plottanlage übertragen, woraufhin der Plotter die Selbstklebefolie mit feinen Messern bearbeitet. Der Vorgang des Plottens besteht darin, dass das Motiv über eine Computersteuerung erstellt wird. Sind alle Konturen fertig geplottet, wird die Folie aus dem Plotter genommen und überschüssiges Material entfernt. Zum Schluss wird der Aufkleber mithilfe einer Transferfolie kaschiert. Der Vorgang ist unumgänglich, damit der Aufkleber auf den gewünschten Platz aufgetragen werden kann – und schon ist der Folienschnittaufkleber fertig!

 

Fazit

Mit Stickern lassen sich die verschiedensten Oberflächen um dekorieren. Kühlschränke, Spiegel, Autos, Scheiben – viele Gegenstände lassen sich in kürzester Zeit in neuem Glanz erscheinen. Kratzer oder andere Gebrauchsspuren können geschickt kaschiert oder sogar komplett verdeckt werden. Besonders gut für die Verzierung oder Umgestaltung eignen sich geplottete Folienschnittaufkleber. Die Motive lassen sich individuell designen und in XXL erstellen. Dank den Selbstklebe- und Transferfolien sind sie äußerst beständig, universell einsetzbar und eignen sich somit perfekt für den In- und Outdoor-Bereich!

 

 

Fotos: Pixabay.com

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